Immer mehr Kindertageseinrichtungen und ihre Träger, erkennen die Notwendigkeit eine Konzeption zu erstellen bzw. zu überarbeiten. Es geht ihnen darum das eigene Profil zu schärfen, das eigene Leistungsspektrum nach außen darzustellen und Handlungssicherheit und -vielfalt für alle Mitarbeitenden zu gewährleisten. Wertebasierte Konzeptionsentwicklung rückt diese Aspekte ins Zentrum des Vorgehens.
Unsere mehrjährige Erfahrung im Bereich Konzeptionsentwicklung hat gezeigt, dass als Grundlage für Ihre Konzeption Werte (verstanden als geteilte Vorstellung über das Wünschenswerte) eine wichtige Voraussetzung darstellen. Verbindliche und gelebte Werte sind hauptverantwortlich für das Profil, die Qualität und die Identität Ihrer Einrichtung. Gemeinsame Werte fördern Vertrauen, Identifikation, Orientierung und Teamentwicklung. Teilen Sie Eltern, Kindern und der Öffentlichkeit Ihre Werte mit, schaffen sich unverwechselbares Gesicht und präsentieren sich als verlässlicher Partner. Werte stärken innerhalb Ihres Teams den Zusammenhalt, die Motivation und Leistungsfähigkeit.
Ausgehend von den pädagogischen Werten der Mitarbeitenden erarbeiten wir gemeinsam ein exklusives und persönliches Werteprofil der Kindertageseinrichtungen. Dieses Werteprofil ermöglicht den Mitarbeitenden und den Verantwortlichen, sich inhaltlich und fachlich von anderen Einrichtungen zu unterscheiden. Zudem ist es über ein seriös konzipiertes Werteprofil möglich, Handlungssicherheit und gesteigerte Handlungsoptionen für alle Mitarbeitenden und Träger zu erzielen.
Wir stellen weiterhin sicher, dass die von uns begleiteten Konzeptionen Eltern und Kinder direkt als Kunden ansprechen. So wird jede Konzeption ein wertvolles Marketinginstrument und ein Qualitätsmerkmal der eigenen Professionalität.
Bei dem Prozess der Konzeptionsentwicklung nutzen viele Teams die Möglichkeit der Begleitung durch einen externen Moderator. Durch diese Unterstützung:
- gewährleisten Sie eine neutrale Begleitung, die z.B. in Konfliktsituationen einen reibungslosen Ablauf sicherstellt
- berücksichtigen Sie die Einhaltung der nötigen Qualitätsstandards
- fördern Sie die Teamentwicklung
- sichern Sie zielorientiertes und effektives Arbeiten
- und garantieren, dass am Ende der Konzeptionsentwicklung auch tatsächlich das „fertige Produkt Konzeption" in den Händen gehalten wird.
An der Erarbeitung der Konzeption nehmen grundsätzlich das Team der Kindertageseinrichtung, der Elternbeirat und eine oder mehrere Trägervertreterinnen teil. Es gibt Phasen der gemeinsamen Arbeit unter Begleitung eines externen Moderators und Phasen der Arbeit in kleinen Untergruppen. Ziel der Arbeit ist die Erstellung einer Konzeption. Die zeitliche Perspektive ist je nach Arbeitstempo der Beteiligten mit ca. einem Jahr anzusetzen.
Sollte es für das Team wichtig sein, ohne Eltern und Träger die Konzeption zu erstellen, wird diesem Bedürfnis Rechnung getragen.
Bei dem Prozess der Konzeptionsentwicklung berücksichtigen wir selbstverständlich ebenfalls die aktuellen Bildungs- und Erziehungspläne in den jeweiligen Bundesländern.
Vorgehen, Inhalte und Ziele der Konzeptionsentwicklung (Ersterstellung)
Für das Vorhaben Konzeptionsentwicklung hat sich ein prozessorientiertes Vorgehen bewährt.
Die folgende Ablaufbeschreibung gibt die angestrebte Struktur wieder. Dabei wird offen gelassen, wie viel Zeit für die einzelnen Arbeitsschritte benötigt wird. Insgesamt sind ca. 6 - 8 Termine a ca. 3 Std. unter Beteiligung des externen Moderators einzuplanen.
1. Schritt: „Theoretische und praktische Einführung" (Begleitung durch externen Moderator)
- Was erhoffe ich mir von der Konzeptionsentwicklung?
- Was befürchte ich?
- Theoretische Einführung in den Themenkomplex „Konzeptionsentwicklung"
- Trends in mit denen die Kita konfrontiert ist
- Mind map zur Konzeptionsentwicklung
Arbeitsauftrag:
Klärung und Erarbeitung der gesetzlichen Grundlagen und Rahmenbedingungen
Zur Situation von Familien und Kindern heute
2.Schritt: „Werte werden praktisch" (Begleitung durch externen Moderator)
- Präsentation der erarbeiteten Ergebnisse
- Diskussion der Ergebnisse
- Welche Gesichtspunkte spielen für die Konzeption eine wichtige Rolle?
- Welche gemeinsamen pädagogischen Werte ergeben sich daraus?
- Orientierungsfragen sind:
- Was erwarten Kinder von Ihrer Kita?
- Was erwarten Eltern von Ihrer Kita?
- Was erwarten Erzieherinnen von Ihrer Kita?
- Was erwartet der Träger von seiner Kita?
- Verabschiedung der pädagogischen Werte die einen Konsens erzielen
- Clustern der Werte und ermitteln erster Gliederungspunkte für die Konzeption
- Welches Profil zeichnet unsere Kita aus?
- Wie werden die pädagogischen Werte in der Praxis umgesetzt?
- Erste Übung zur Verschriftlichung
3. Schritt: „Konzeption in Form" (Begleitung durch externen Moderator)
- Erarbeitung von Oberbegriffen und Überschriften für die Gliederung einer Konzeption
- Arbeitsblatt „Wie kommt die Konzeption in Form?"
- Begleitung bei den ersten Schritten zu Verschriftlichung
- Erarbeitung eines Zeitplans mit der Zuweisung von
Verantwortlichkeiten zur Fertigstellung der Konzeption
Arbeitsauftrag:
- Erstellung und Verschriftlichung der Konzeption in Untergruppen
- Rückmeldung in die Arbeitsgruppe (Team, Eltern, Träger)
- Zuschicken der Konzeption an den externen Moderator
Der externe Moderator berät auf Anfrage bei Problemen.
4. Schritt: „Konzeption geprüft" (Begleitung durch externen Moderator)
- Redaktionelle Überarbeitung der Konzeption durch den externen Moderator
- Rückmeldung an das Team
- Evtl. Veränderung der Konzeption
5. Schritt: „Konzeption veröffentlicht" (Bei Bedarf: Begleitung durch externen Moderator)
- Abstimmung der Konzeption mit allen Beteiligten
- Fertigstellung der Konzeption, Veröffentlichung der Konzeption
Der vorliegende Ablauf wurde von der GISA vielfach erfolgreich durchgeführt und hat sich bewährt. Auf Wunsch nennen wir Ihnen gerne Referenzen.
Ihre Ansprechpartnerin für ein unverbindliches Vorgespräch ist Frau Esther Schmitt, Tel.: 06421/409700