Sexualität und sexuelle Äußerungen begegnen Mitarbeitenden in Institutionen der Jugendhilfe ständig. Oft sind sie mit den negativen Auswirkungen von Intimitätsverletzung konfrontiert. Das Spektrum zum Teil alltäglicher Situationen, in denen Sexualität Bedeutung hat, ist vielfältig. Die Bandbreite reicht von direkt gestellten Fragen zu Themen wie Verhütung und/oder Körperaufklärung über Fragen zu Schwierigkeiten in der Beziehung oder Freundschaft bis hin zu erlebten sexuellen Übergriffen.
Kinder und Jugendliche sind, nicht zuletzt aufgrund ihrer normalen körperlichen Entwicklung, sehr interessierte an den Themen Liebe, Sexualität und Erotik. Diese Themen mit der notwendigen professionellen Distanz angemessen und trotzdem spannend im Arbeitsalltag zu behandeln, ist eine echte Herausforderung.
Dieses Seminar bietet Möglichkeiten des positiven Zugangs zum Thema Sexualität und sexualpädagogische Methoden ausprobierend kennenzulernen. Einerseits wird Fachwissen vermittelt, andererseits die erzieherische Kompetenz gestärkt. Der Umgang mit Grenzverletzungen wird Thema sein. Durch Fallbesprechungen und kollegialem Austausch wird die Praxisrelevanz der Fortbildung verstärkt.
Informationen zu Kinder- und Jugendsexualität, Verhütung, Körper- und Sexualaufklärung sowie Medienhinweise runden dieses Seminar ab.
Es wird mit interaktiven Methoden der Gruppenarbeit, Impulsvorträgen und Informationsbausteinen gearbeitet. Die Bereitschaft zur persönlichen Auseinandersetzung und Reflexion mit dem Thema Sexualität wird erwartet.
Mitarbeitende in der Jugendhilfe
19.03. – 20.03.2012
Reiner Wanielik
130,00 € ohne Unterkunft und Verpflegung, 6,00 € inkl. MwSt. pro Tag für Mittagessen und Pausengetränke (Tee, Kaffee, Wasser)
begleiten
fortbilden
coachen
trainieren
qualifizieren
verändern
supervidieren
weiterbilden
beraten