Offene Seminare

Ist die (der) eigentlich multipel?

 
J13 (2012)

Überlebensstrategien nach schweren (sexuellen) Gewalterfahrungen – Möglichkeiten professioneller Unterstützung

 

Als Fachkraft im sozialpädagogischen/erzieherischen Kontext, als professionelle Begleiter/in schwer belasteter bzw. traumatisierter Menschen kann man von deren Verhalten und Gefühlswelt zuweilen sehr irritiert sein. Inzwischen hat man von der DIS (Dissoziativen Identitätsstörung) schon mal gehört; und verbindet damit möglicherweise extreme Vorstellungen wie Dr. Jekyll und Mr. Hyde. Mit dem professionellen Alltag und Erleben hat das weniger zu. Oder doch?

 

Diese Fortbildung will auf der Grundlage eines Verständnisses von Traumatisierungen typische Folgen und Überlebensstrategien aufzeigen und nachvollziehbar machen.

 

Von der „einfachen Dissoziation“ bis zur Dissoziativen Identitätsstörung (DIS) zeigt sich ein breites Spektrum: von der alltäglichen Aufmerksamkeitsfokussierung, die wir alle kennen, über Ego States (verschiedene, aber miteinander verbundene Anteile) bis zu Zersplitterung der Persönlichkeit.

 

In dieser Fortbildung geht es um ein Grundverständnis von Dissoziationen und ihren Hintergründen sowie um Möglichkeiten einer professionellen Begleitung und Unterstützung – auch jenseits und unabhängig von psychopathologischer Diagnostizierung.

 

Gearbeitet wird mit Input der Referentin, konkreten Übungen und Austausch. Sie sind auch herzlich eingeladen, Fragen und Anliegen aus Ihrem Berufsalltag mitzubringen.

Zielgruppe

Mitarbeitende in Jugendhilfeeinrichtungen

Termin

20.02.2012

Referentin

Dr. Tanja Rode

Ihre Investition

65,00 € ohne Unterkunft und Verpflegung, 6,00 € inkl. MwSt. pro Tag für Mittagessen und Pausengetränke (Tee, Kaffee, Wasser)

 
Legende Anmeldestand:
Bild zur Illustration des Bereichs Jugendhilfe

entwickeln

begleiten

coachen

lachen

qualifizieren

fortbilden

evaluieren

weiterbilden

verändern